Sonntag, 5. Juli 2026

Mölle 2: warten auf das Abflauen des Windes

 YH: Windfinder ist eine gute Wetterapp und prognostiziert Starkwind, der dann auch pünktlich so kommt. Mit zwei anderen Booten liegen wir längsseits am Steg. Perfekte Lage, wenn aber der Wind mit 25 bis 30 Knoten über uns hinweg fegt und die Welle auch in den Hafen drückt, wird es sehr unruhig. Fünf! Landleinen versuchen Tiny in Position zu halten. Im Schiff ist es kaum auszuhalten. 

Also setze ich mich an Land oder mache eine kleine Wanderung. Einer schiebt Wache beim Boot, der andere hat Freistunde. Morgen soll am Nachmittag eine Weiterfahrt möglich sein. 

YH am nächsten Morgen: eine schlimme Nacht! Es war auf Tiny nicht mehr auszuhalten, sie hopste im Hafen auf und ab und zerrte an den Festmachern, wie ein angebundenes, wildes „Rössli“. Nicht schön. 

Ich habe dann bis um zwei Uhr, da hat der Wind und v.a. die Wellen nachgelassen, auf meiner Yoga-Matte ins Sanitärgebäude in einer Duschkabine auf dem Boden gelegen und gedöst. Andreas tapfer auf dem Schiff. 

Einem Folkeboot gegenüber hat es den Mast umgelegt in der Nacht! Bei uns steht noch alles. Aber das war definitiv ein beeindruckendes, allerdings unangenehmes Erlebnis.

Fester Grund ein Gut, Bewegung als Gegensatz. Das Bewegliche und das Feste. Darüber habe ich diese Nacht nachgedacht.🫣

 

Bilder von meinem wunderschönen Ausflug am Sonntagnachmittag:










Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen