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| Hier sieht man, wer hier wirklich arbeitet.... |
AH: Heute gibt es am Nachmittag nachlassenden Wind, ein Fenster, das wir nutzen wollen, denn übermorgen kommt die nächste Ladung.
So machen wir uns gegen 16:15 h fertig zum Ablegen südwärts! Yvonne übernimmt das Ruder (und gibt es 13 sm nicht mehr her). Und sie macht ihren Job wirklich gut.
Denn die Wellen sind beieindruckend. Sie wollen so angesteuert werden, dass das Boot nicht in das nächste Wellental planscht. Zwischen den Wellen gibt es immer wieder Sattel, wo gerade keine Welle steht, da sich hindurch zu schlängeln und trotzdem den Kurs zu halten, ist schon Kunst - Und wenn ich dann auch noch bemerke: "Gegen den Wind wird nichts", dann stimmt das zwar, aber ist trotzdem nicht nett, weil es manchmal einfach nicht anders geht. Ausserdem rufe ich immer wieder einmal: "Kneifen!" (das heisst so hoch an den Wind gehen, wie möglich), da ich uns schon in den Felsklippen stranden sehe, wenn irgendetwas bricht oder ausfällt.) Aber Yvonne entgegnet: "Guck mal auf den Plotter, ich bin schon in Luv von der Kurslinie". Nach guten 2 h kommen wir also durchnässt (zwei grosse Wellen wussten nichts besseres als einzusteigen), doch wohlbehalten an. Müde aber glücklich.
YH: nach der Ankunft, sofort checken, wie der Kielkasten das Ganze mitgemacht hat. Tatsächlich, wenn wir auf Bb Bug segeln, d.h. mit Lage nach links, bleibt alles trocken. Und Lage hatten wir! Das freut mich, die gute Lady hält schon einiges aus.
Wir können längseits an die Kaimauer gehen, weil wir das 3. Boot im Hafen sind. Sonst hätten wir Heckanker werfen müssen und mit dem Bug an die Kaimauer.
Wir gönnen uns ein leckeres Abendessen.


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